ARCHIV 2005
Clubabend am 27.01.2005 mit öffentlicher Lesung von Fadumo Korn: "Geboren im Großen Regen. Meine drei Leben" zum Thema Beschneidung von Mädchen und Frauen  -  im Scharfrichter-Café

Mitreißend und berührend

- Lesung mit Fadumo Korn

Passau. Die Beschneidung afrikanischer Mädchen, die Folgen und Auswüchse dieses grausamen Rituals – dagegen kämpft Fadumo Korn. Die Autorin des Buches „Geboren im großen Regen“ kam Ende Januar auf Einladung des Passauer Clubs von Soroptimist International zu einer Lesung ins Passauer Scharfrichterhaus und erzählte aus ihrem bewegten Leben. Geschichten, die berühren.

Weltweit sind rund 130 Millionen Frauen von der Beschneidung betroffen. Hauptsächlich in Afrika und Asien wird diese Tradition noch heute aufrechterhalten.

Die Beschneidung ist mehr als grausam. Ein Ritual, das viele Mädchen nicht überleben oder an dessen Folgen viele Frauen ein Leben lang leiden – so wie Fadumo Korn. In Somalia geboren, genießt sie eine freie und unbeschwerte Kindheit. Doch das ändert sich schlagartig, als sie sich mit sieben Jahren der Beschneidung unterziehen muss.

Auch Fadumo freute sich damals auf ihren „großen Tag“, danach – so hatte man ihr gesagt – würde sie rein und schön sein... Dass sie aufgrund der Verstümmelung an schwerem Rheuma erkranken würde, hatte ihr niemand gesagt. Man will ihr helfen, ihre Beschwerden lindern. Und da beginnt für Fadumo eine Odyssee, die schließlich in Deutschland endet. Hier lernt sie später auch ihren deutschen Mann kennen.

Vom wilden Nomadenmädchen zur Münchnerin, Ehefrau, Mutter und Dolmetscherin war es für die heute 40-Jährige ein weiter Weg. Und dieses Leben schildert sie sehr eindrucksvoll in ihrer Autobiographie „Geboren im großen Regen“. Landschaften, Lebensumstände, Charaktere – all das setzt die Autorin anschaulich in Szene, ohne dabei zu überzeichnen. Es ist die Ehrlichkeit, die ihr Buch auszeichnet, spannend und mitreißend zugleich.

Auszüge daraus las sie im Januar in der Dreiflüssestadt. Zu der Lesung, die Fadumo Korn zusammen mit den Clubschwestern Dr. Elisabeth Hück und Edith Ecker sowie dem Passauer Marius Bolten gestaltete, waren rund 120 Zuhörer ins Scharfrichterhaus gekommen.

Initiiert wurde die Veranstaltung vom Passauer Club von Soroptimist International. Der Bezug zu Fadumo Korn kam dabei nicht von ungefähr. Denn: Die Deutsche Union setzt sich seit längerem mit dem Projekt „Aufklärung und Abschaffung von weiblicher Genitalverstümmelung“ für die afrikanischen Mädchen und Frauen ein. Laut Dr. Brigitte Moser-Weithmann, Präsidentin des Passauer Clubs, versucht man vor allem die Beschneiderinnen davon zu überzeugen, dass es andere Wege gibt, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist keine leichte Aufgabe, zumal die Beschneidung vielerorts fest in der Kultur der Menschen verankert ist.

Aufklärung bedeutet dabei aber auch, nicht zu verurteilen oder zu verbieten. Entscheidend ist, gegen falsches Traditionsbewusstsein, das Missverständnis religiöser Schriften und männliches Besitzdenken, das die Unterdrückung der Frauen einschließt, vorzugehen. Hier setzt die Hilfsorganisation „Forward Germany“ an, in der sich Fadumo Korn selbst engagiert. Um diese Arbeit zu unterstützen, überreichten ihr die Soroptimistinnen nach der Lesung eine Spende von 500 Euro. 

Das Buch „Geboren im großen Regen“ ist beim rororo-Verlag erschienen und kostet 8,90 Euro. ISBN: 3-499-23798-9.                                              (lag).      

   

Bildtext: Bei der Lesung im Schafrichterhaus (v.l.): Edith Ecker, Autorin Fadumo Korn, Marius Bolten,  Dr. Brigitte Moser-Weithmann (Präsidentin des Passauer Clubs von Soroptimist International) und Dr. Elisabeth Hück. (Foto: Lagleder)  

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Soroptimistinnen unterstützen die „Kinderhilfe Afghanistan“

Passau. Mit der „Kinderhilfe Afghanistan“ engagiert sich Dr. Reinhard Erös für die Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt. Über seine Arbeit dort berichtete er jetzt bei einem Besuch in Passau. Zugleich bekam er vom Passauer Club von Soroptimist International eine Spende über 500 Euro überreicht.

Das Land am Hindukusch wird seit einem Vierteljahrhundert von Krieg und Bürgerkrieg heimgesucht. „Nachhaltige und zukunftsweisende Hilfe für die Bevölkerung ist in erster Linie durch ein funktionierendes Schulwesen und Bildung zu erreichen“, so Dr. Erös, der auf Einladung des Katholischen Kreisbildungswerkes nach Passau kam. Der ehemalige Bundeswehrarzt, der u.a. durch seine enge Zusammenarbeit mit Unicef-Botschafter Sir Peter Ustinov bekannt wurde, engagiert sich seit 1987 intensiv für den Aufbau eines Schulnetzes, den Bau von Mutter-Kind-Kliniken und Gesundheitsstationen in den kargen Gebirgsregionen Ost-Afghanistans. Unterstützt wird er dabei ausschließlich von privaten Spendern - darunter viele deutsche Schulen, die Patenschaften für Hilfs- und Bildungseinrichtungen übernommen haben. Das Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe.

Bei seinem Vortrag im Seminar St. Max sparte Dr. Erös nicht mit Kritik an den großen, staatlich subventionierten Hilfsorganisationen und an den Nicht-Regierungsorganisationen, deren Unterstützung sich meist auf die Hauptstadt Kabul beschränke. Schwer zugängliche ländliche Gebiete hingegen werden völlig vernachlässigt.

Als Gegenmittel zum wieder erstarkenden Taliban-Fundamentalismus setzt die von Erös geleitete „Kinderhilfe Afghanistan“ auf Bildung und Erziehung. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Unterricht von Mädchen und der Ausbildung einheimischer Lehrerinnen. Auch der Passauer Club von Soroptimist International hält dieses Engagement für außerordentlich wichtig. Deshalb übergab Club-Präsidentin Dr. Brigitte Moser-Weithmann an Dr. Erös eine Spende in Höhe von 500 Euro.         (red)

   

Die Soroptimistinnen Dr. Ulrike Wissmann (v.r.), Club-Präsidentin Dr. Brigitte Moser-Weithmann, Heidi von Zeynek, Angelika von Krieglstein-Bender und Dorothea Keilhofer überreichten Dr. Wolfgang Erös eine Spende von 500 Euro. (Foto: M. von Zeynek)
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„Peace Dolls“ für   Kongress in Wien

Eine besondere Aktion hat der Passauer SI-Club zusammen mit Schülern des Wilhelm-Diess-Gymnasiums in Pocking (Landkreis Passau) gestartet: Im Rahmen des Kunstunterrichts haben drei Klassen  Friedenspuppen gebastelt und gestaltet. Die „peace dolls“ wurden extra für den europäischen Kongress in Wien angefertigt und werden dort für wohltätige Zwecke versteigert. Die Idee dazu hatte, angeregt durch eine Aktion von SI Europe, Clubschwester Dr. Ulrike Wissmann. Sie wandte sich an die Kunsterzieher des Wilhelm-Diess-Gymnasiums, die schließlich mit den Klassen 9 d, 10 b und 10 c rund 100 solcher Puppen vom Korpus bis zu den Kostümen selbst erstellten. Sowohl die Lehrer als auch der Club waren von den kreativen Ergebnissen der Arbeit der Gymnasiasten begeistert. Deshalb entschloss man sich, einen Teil der Puppen in Pocking zu belassen und hiesigen Wohltätern zum Kauf anzubieten.

Dr. Ulrike Wissmann (2.v.l.) informierte die Gymnasiasten und ihre Kunsterzieher über die Arbeit von Soroptimist und nahm rund 100 Friedenspuppen in Empfang.

(Foto: Kraus)  

 

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Vor lukrativen Geschäften mit Trinkwasser wird gewarnt

Passau. „Trinkwasser – der große Ausverkauf?“ – so lautete das Thema eines Vortrags, den der Passauer Club von Soroptimist International organisiert hat. Referentin war Christiane Hansen aus München, die u.a. im Arbeitskreis „Wasser in Bürgerhand“ engagiert ist. Sie warnte generell vor der Privatisierung der Wasserversorgung, die – vor dem Hintergrund der Globalisierung – auch in Deutschland immer mehr vorangetrieben werde. Für die beteiligten Unternehmen sei dies ein lukratives Geschäft, ausgerichtet vor allem auf den Gewinn. Die Verbraucher hingegen hätten am Ende überhöhte Wasserpreise zu bezahlen, wie sich bereits in England gezeigt habe. Wasser, so die Forderung von Christiane Hansen, müsse Allgemeingut bleiben, die Versorgung weiterhin von der öffentlichen Hand im Rahmen der Daseinsfürsorge geregelt werden. Mit Blumen bedankten sich (v.l.)  Angelika von Krieglstein-Bender, Club-Präsidentin Brigitte Moser-Weithmann und Heidi von Zeynek (r.) bei der Referentin für deren Vortrag.

(Foto: Lagleder)

v.l.n.r.: Yurika Pringsheim, Dr. Brigitte Moser-Weithmann, Heidi v. Zeynek, Dr. Elke Graf

im Vordergrund: Frau Dr. Inge Jens

Katia Mann und ihre Mutter

- Lesung mit Inge Jens

Katia Mann, geborene Pringsheim und Frau des Schriftstellers Thomas Mann, ist eine Legende. Doch was weiß man wirklich über die kluge und schöne Tochter aus reichstem Münchner Hause? In ihrer Biographie „Frau Thomas Mann – das Leben der Katia Pringsheim“ schildert das bekannte Autoren-Ehepaar Inge und Walter Jens aus Tübingen das Wirken einer ungewöhnlichen Frau und gibt zugleich Einblicke in das Leben der Familie Mann.

Auf Einladung des Passauer Clubs war Dr. Inge Jens, Germanistin und Schriftstellerin zu Gast in Passau. Rund 150 Gäste kamen zur Lesung, die in der Scheune am Severinstor stattfand. Es war ein kurzweiliger Abend, der nicht nur Katia Mann, sondern auch ihrer Mutter Hedwig Pringsheim, Tochter der Frauenrechtlerin Hedwig Dohm, gewidmet war. Die kunstsinnige und emanzipierte Frau heiratete den wohlhabenden Münchner Professor Alfred Pringsheim. Gemeinsam führten sie ein offenes Haus, dessen Salon Mittelpunkt des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in München war. In ihrem neuen Buch „Katjas Mutter“ (Rowohlt-Verlag) beschreibt Inge Jens diese herausragende Persönlichkeit.

Vor allem deren feministische Erziehung hatte Hedwig Pringsheim geprägt. Es gibt keine Tabus im großbürgerlichen Hause Pringsheim, das Eltern-Kind-Verhältnis ist herzerfrischend. In skandalträchtigen Situationen – wie dem Verhältnis ihres Mannes mit der Tänzerin Milka – bewahrt Hedwig ihr Gesicht. Als staatlich geprüfte Veloziped-Fahrerin in Knickerbockern erregte sie zu ihrer Zeit in München viel Ärgernis – vor allem bei den Männern.

Inge Jens zeichnet in ihrem Buch den Lebensweg von Hedwig Pringsheim nach. Dabei beschreibt sie auch die schwere Zeit während der Verfolgung der jüdischen Familie und ihre Flucht in die Schweiz.

Die Lesung war in jedem Fall ein voller Erfolg und laut Clubpräsidentin Brigitte Moser-Weithmann „ein Hochgenuss“ für alle Literaturfans. Unter den Zuhörern waren übrigens auch die Passauer Clubschwester Yurika Pringsheim, die Urenkelin von Hedwig Pringsheim, sowie Christine Mühldorfer von den heilpädagogischen Kinder- und Jugendhäusern Neßlbach und Hofkirchen. Dorthin fließt nämlich der Erlös der Lesung – und das waren insgesamt 790 Euro.

Sigrid Lagleder

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Soroptimistinnen unterstützen „Kinderhilfe Afghanistan“

Passau. Erst Bürgerkrieg, dann Taliban-Regime, die Angst vor Terror-Anschlägen und zuletzt ein Erdbeben, das viele Opfer gefordert hat – Annette und Dr. Reinhard Erös kennen das Leben der Menschen in Afghanistan. Seit Jahren engagieren sie sich für die Bevölkerung, leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Und darüber informierte die Regensburgerin bei einem Vortrag im Seminar Sankt Max.

Afghanistan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Mit der „Kinderhilfe Afghanistan“ haben Annette und Reinhard Erös 1998 eine Organisation gegründet, die vor allem Kinder und Frauen mit medizinischen und schulischen Einrichtungen unterstützt. Es ist eine rein private Initiative, die in Deutschland bereits viele Mitstreiter gefunden hat. Mit Hilfe der Spenden konnten inzwischen insgesamt 16 Friedensschulen in Afghanistan errichtet werden, davon werden unter anderem auch Lehrer bezahlt und Unterrichtsmaterialien gekauft. Rund 40 000 Kinder werden in diesen Schulen betreut.

Wie sich der Alltag für die Menschen in Afghanistan gestaltet, welche große Bedeutung die Bildung gerade für Kinder und Frauen hat, wie den Familien vor Ort geholfen wird – über all das informierte Annette Erös bei ihrem Vortrag, den der Passauer Club organisiert hatte. Zusammen mit ihrem Mann leistet sie seit fast 20 Jahren Hilfe vor Ort. Einige Zeit lebten sie mit ihren vier Kindern sogar selbst in der Grenzstadt Peschawar. Zuletzt wurde Reinhard Erös von einem Fernsehteam der ARD begleitet. Entstanden ist ein Film über die verschiedenen Projekte in den kritischen Ost-Provinzen an der afghanisch-pakistanischen Grenze, der demnächst gesendet wird.

Die „Kinderhilfe Afghanistan“ wird auch von den Passauer Soroptimistinnen immer wieder finanziell unterstützt. Annette Erös bekam diesmal von Clubpräsidentin Brigitte Moser-Weithmann eine Spende in Höhe von 500 Euro. Außerdem wurden so genannte Friedenspuppen überreicht, die Schüler des Wilhelm-Diess-Gymnasiums in Pocking im Rahmen des Kunstunterrichts gestaltet haben.                                 

Sigrid Lagleder

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Stand des Clubs Passau am Christkindlmarkt 2005 Bei der Spendenübergabe (v.l.): Angelika von Krieglstein-Bender, Clubpräsidentin Dr. Brigitte Moser-Weithmann, Dr. Thomas Südhoff und Heidi von Zeynek. (Foto: privat)

Soroptimistinnen spenden 1000 Euro
Passau.
Einen Betrag von insgesamt 1000 Euro hat der Passauer Club von Soroptimist International für zwei Einrichtung in der Stadt gespendet: 500 Euro gingen an die Passauer Bahnhofsmission, weitere 500 Euro wurden Dr. Thomas Südhoff für die künftige Palliativstation im Klinikum überreicht. Bei einem Vortrag hatten sich die Clubmitglieder zuvor über die wichtige Aufgabe einer solchen Station informiert. Dort will man Menschen, die nur noch eine begrenzte Lebenszeit haben, mehr Lebensqualität geben. Mittels Spenden kann eine solche Station wohnlicher eingerichtet werden. Auch zusätzliche Therapien wie Atem-, Mal- oder Musiktherapie werden dadurch ermöglicht. Das Geld, das Clubpräsidentin Brigitte Moser-Weithmann zusammen mit Heidi von Zeynek und Angelika von Krieglstein-Bender überreichte, ist der Erlös aus dem Verkauf beim Passauer Weihnachtsmarkt. Zwei Tage lang waren die Soroptimistinnen, die heuer übrigens das fünfjährige Bestehen ihres Clubs feiern, dort vertreten.          

Sigrid Lagleder

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Christine Mühldorfer (v.l.) und Adelheid Straub bekommen von den Soroptimistinnen Heidi von Zeynek, Präsidentin Brigitte Moser-Weithmann und Angelika von Krieglstein-Bender die 1000-Euro-Spende überreicht.       (Foto: privat)

Soroptimistinnen spenden 1000 Euro

Vilshofen (lag). Eine Spende in Höhe von 1000 Euro hat der Club an Christine Mühldorfer und Adelheid Straub vom Kinder- und Jugendhaus Hofkirchen überreicht. Das Geld ist unter anderem der Erlös aus einer Lesung mit der renommierten Germanistin und Thomas-Mann-Expertin Dr. Inge Jens, die der Club in Passau veranstaltet hatte. Die heilpädagogische Einrichtung, zu der auch das Kinder- und Jugendhaus in Neßlbach (Landkreis Deggendorf) gehört, wird bereits seit längerem von den Soroptimistinnen finanziell unterstützt. In Hofkirchen werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 16 Jahren betreut. Das Haus wurde erst in diesem Jahr eröffnet. Die Mitarbeiter leisten partnerschaftliche Erziehungshilfe und kümmern sich um alle, die in ihrem eigenen sozialen Umfeld nicht mehr klar kommen. Es ist ein Heim, in dem die Kinder und Jugendlichen gezielt und individuell gefördert werden, in dem sie aber auch ideale Rahmenbedingungen für ihre weitere Entwicklung finden. Die Passauer Soroptimistinnen werden sich auch künftig für die Einrichtung engagieren, wie deren Präsidentin Brigitte Moser-Weithmann betont.



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